Journal Phänomenologie
 
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Journal Phänomenologie / Texte / Heft 21
 
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Editorial

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie halten das Heft 21 des Journal Phänomenologie in der Hand. Leider muss es trotz bester Vorsätze erneut mit etwas Verspätung erscheinen. Dafür bietet es neben einer Vielzahl von Rezensionen und drei Tagungsberichten diesmal auch wieder in gedruckter Form die gewohnten Informationsteile: Termine, Neuerscheinungen, Phänomenologie im Netz.

Im Zentrum dieser Edition »orange« steht das Werk des französischen Phänomenologen Paul Ricœur, der im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag feiern konnte. So versteht sich dieses Heft auch als – wenngleich verspätete – Hommage an den Philosophen, der durch sein jahrelanges Wirken in den Vereinigten Staaten besonders im angelsächsischen Raum eine beeindruckende Rezeption erfahren hat. Drei der vier Schwerpunktbeiträge spiegeln dies auch darin wider, dass sie – ein Novum in der Geschichte dieser Zeitschrift – in englischer Sprache verfasst sind. Ein schönes Zeugnis auch der internationalen Beachtung, die das Journal Phänomenologie mittlerweile erfährt, worüber wir uns naturgemäß freuen. Im Visier ist mit dem Thema »Texte und Handlungen« eine Grundproblematik des Ricœurschen Denkens, dem die versammelten Essays mit unterschiedlicher Gewichtung von den Anfängen bis zu den Hauptwerken Ricœurs aus jüngster Zeit nachzugehen suchen. Die Redaktion des Schwerpunkts lag diesmal in den Händen von Birgit Schaaff (Hamburg).

Bevor wir wie gewohnt viel Freude beim Lesen wünschen, ist noch eine Mitteilung fällig, die Zeitschriften ebenso ungern wie unvermeidlicher Weise alle paar Jahre ihren Leser/-innen machen müssen: Aufgrund der üblichen Kostensteigerungen wird sich der Abopreis des Journals wie auch der Preis fürs Einzelheft erhöhen. Statt (wie lange) nur 15,50 EUR kostet das Normal-Abo künftig 14,- EUR zuzüglich Versand, das Einzelheft 10,- EUR zuzüglich Versand. Die Details finden sich im Impressum. Wir bitten um Verständnis.

Eine weitere wichtige Mitteilung betrifft das Seifenpulver-Rätsel, welches in Tütchenform dem Jubiläumsheft beigegeben war und Rückfragen auslöste. Die Redaktion fand folgende treffliche Kurzform zur Beantwortung der Frage nach der Intention:

Zwanzig Journal-Hefte – eine saubere Sache, wenngleich nicht der Weis/ßheit letzter Schluss! Handgehobelte Seife – biologisch hergestellt und abbaubar – zum zwanzigsten Heft: eine zweifach dufte Sache also! Vor der Lektüre freilich: Hände waschen, denn das Heft ist weiß. Magnetismus der weißen Fläche: tabula rasa, Platz für Spuren, Schrift, Inschriften. Dies alles wollten wir vielleicht sagen – allerdings niemals … ohne Seifenblasen!

Für das kommende Heft ist ein Schwerpunkt »Philosophie der Medien« in Planung. Zusendungen von Leserbriefen wie auch Berichten, Informationen, Rezensionen sind wie immer willkommen – und so wünscht die Redaktion Ihnen nun tatsächlich:

Viel Lesevergnügen!

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down ISSN 1027-5657 JPh Logo
14.05.2008
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