Journal Phänomenologie
 
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Journal Phänomenologie / Texte / Editorial Heft 17/2002
 
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist immer noch merkwürdig, dass Gilles Deleuze im deutschsprachigen Raum, vor allem was die Philosophie anbelangt, kaum rezipiert wird. Was die Gründe dafür sind, wäre eine eigene Untersuchung wert. Jedenfalls: Warum auch immer dies geschehen ist und immer noch geschieht, langsam scheint sich etwas zu ändern. Daher, aber vor allem weil Deleuze in einem streitbaren Verhältnis zur Phänomenologie steht, ist der Schwerpunkt dieser Nummer ihm gewidmet: Marc Rölli, der diesen Schwerpunkt gestaltete, Ralf Krause und Mirjam Schaub sind die AutorInnen, die sich dem deleuzeschen Denken widmen. Eine Rezension eines im Routledge-Verlag erschienenen Sammelbandes zu Deleuze und Guattari ergänzt den Schwerpunktteil.

Dem Arrache-Cœur-Verlag in Zürich (www.arrache-coeur.ch) danken wir für die Genehmigung, einen Cartoon aus dem Band Salut, Deleuze! von Martin tom Dieck und Jens Balzer zu verwenden. Von den beiden gibt es mittlerweile auch einen Nachfolgeband bei Arrache Cœur: Neue Abenteuer des unglaublichen Orpheus.

Diesmal können wir auch wieder mit Unveröffentlichtem aufwarten: Alexandre Métraux hat fürs Journal einen Nachlass-Text von Aron Gurwitsch übersetzt und diesen mit einem Kommentar versehen. Er gibt Einblick in den Plan Gurwitsch’ zu einer Phänomenologie der Wahrnehmung.

Seien Sie auch auf die aktuellen Leserbriefe aufmerksam gemacht. Wir danken den Autoren, dass sie den Kontakt mit uns aufgenommen und sich mit den Rezensionen im letzten Heft auseinander gesetzt haben.

Das Schwerpunktthema des nächsten Heftes wird lauten: "Biopolitik".

Die Deadline für die nächste Nummer ist der 15. September 2002.

Gute Lektüre wünscht die Redaktion!

 

 

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down ISSN 1027-5657 JPh Logo
14.05.2008
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