Journal Phänomenologie

 

 
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Journal Phänomenologie / Texte / JPh 15/2001
 
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Editorial JPh 15/2001

Das Journal Phänomenologie hat mit der vorliegenden Nummer 15/2001 ein kleines Jubiläum zu feiern. Es ist die 10. Nummer dieser deutsch-österreichischen Kooperation in Sachen Phänomenologie, die wir in unserer ersten gemeinsamen Nummer 6/1996 einmal "DÖPh" genannt haben. Einige (neuere) LeserInnen werden es vielleicht nicht wissen: Die etwas merkwürdige Nummerierung (mit der Nummer 15 das 10. Heft zu feiern) ergab sich daraus, dass die Nummern 1 bis 5 noch als alleiniges Mitteilungsblatt der Gruppe Phänomenologie fungierten. So wurde erst mit Nummer 6 die jetzige Form mit Zeitschriftencharakter geboren. Dass wir mit diesem arithmetischen Verwirrspiel einigen (vor allem Bibliotheken) Kummer bereitet haben, versteht sich, und wir entschuldigen uns naturgemäß dafür.

Zur vorliegenden Nummer: Der seit einem halben Jahr bestehenden Netz-Präsenz des Journal Phänomenologie folgt ein Schwerpunkt zum Thema Internet. Darunter sind Beiträge von Käte Meyer-Drawe, Olaf Kaltenborn, Lambert Wiesing und Herbert Hrachovec versammelt. Die vertretenen Positionen bieten einen interessanten Einblick in die Breite einer sich derzeit vielerorts ausbreitenden Diskussion über das neue Medium. Technikkritische Warnungen vor einer allzu großen Euphorie stehen neben Reflexionen, die sich vom Internet zu einer Befragung etablierter Begriffe motivieren lassen. (Kritische) Reaktionen aus dem LeserInnenkreis sind erwünscht! Gabrielle Hiltmann hat ein Interview mit der französischen Phänomenologin Françoise Dastur geführt. Dastur, die die Aufgabe der Philosophie in einer Ontologie und nicht in einem "autrement qu’être" sieht, erzählt über ihr Verhältnis zu deutschen und französischen PhilosophInnen und Philosophien der Vergangenheit und der Gegenwart. Auch unsere Rubrik Rezensionen kann wieder mit einigen interessanten Besprechungen aufwarten. Besonders hingewiesen sei auf Burkhard Liebschs Rezension spezial, die Karl-Heinz Bohrers Theorie der Trauer gewidmet ist.

Was das Journal Phänomenologie betrifft, ist allerdings keine Trauer angesagt. Unsere AbonnentInnenzahl ist nach wie vor im Steigen begriffen. Wir danken allen LeserInnen, dass sie in ihrem Bekanntenkreis so rege Werbung für das Journal machen! Wir wünschen eine angeregte Lektüre.

Redaktionsschluss für Heft 16 ist der 15. September 2001.

Es grüßt

die Redaktion

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down ISSN 1027-5657 JPh Logo
14.05.2008
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