Journal Phänomenologie

 

 
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Journal Phänomenologie / Texte / Editorial JPh 14/2000
 
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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Heft 14 (2000) des Journal Phänomenologie liegt vor Ihnen und bietet neben wie gewohnt üppigen Rezensionen, Berichten und Terminen einen Schwerpunkt mit dem Titel "Phänomenologie und Demokratie". Die Themenwahl spiegelt nicht zuletzt wider, dass in diesem Jahr die politischen Ereignisse in Österreich die Redaktion bewegt und beschäftigt haben. Dabei ist "Haiderisierung" sicher nur ein Beispiel. Ohne weiteres kann es passieren, dass anderswo ein ähnliches Wort aus einem anderen Namen gebildet werden muss. Deutlich wird, wie fragil demokratische Verhältnisse sind. Und von ihnen ist mit der Freiheit der Menschen auch die Freiheit des Denkens abhängig.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit stellt der Schwerpunkt fünf demokratietheoretische Ansätze vor – alle in unserem weit verstandenen Sinne phänomenologisch: Arendt, Lyotard, Lefort, Ricœur, Levinas. Inhaltlich ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch Rezensionen zu Foucaults In Verteidigung der Gesellschaft, Derridas Politik der Freundschaft, Leforts Fortdauer des Theologisch-Politischen? sowie durch eine "Zitrone" zu Lyotard.

Großer Gedankensprung in die Eigenwerbung: Besuchen Sie unbedingt und immer wieder unsere vor kurzem ins Netz gegangene eigene Homepage! Lassen Sie sich einfach überraschen: von den Informationen, Onlinetexten, Suchfunktionen, Links usw. – das Online-Abo-Bestellformular nicht zu vergessen! Die Adresse lautet: http://www.journal-phaenomenologie.ac.at. An dieser Stelle sagt die ganze Redaktion ein herzliches Dankeschön an Leif Pullich, der die Homepage professionell gestaltet hat und diese in Zukunft betreuen wird!

Neu bei uns ist auch die neue Orthografie, die wir ab diesem Heft berücksichtigen wollen – trotz der selbst Angst einflösenden Befürchtungen der FAZ und einigen ihrer LeserInnen, die in der Rechtschreibreform sogar eine "kulturelle Verarmung der deutschen Sprache" sehen. Strenge orthografische Vereinheitlichung der Texte liegt uns aber nicht am Herzen. Und gelegentlich kann auch ein wenig vom Duden abgewichen werden. Hieß es ja schon bei Heidegger: "Im Zweifelsfalle [sic!] gegen den Duden!". Auf Nachsicht in Bezug auf übrig gebliebene Fehler hoffen wir wie bei den alten Heften auch schon.

Wir wünschen angenehmes Blättern – in Heft und Netz gleichermaßen. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen aller Art und fordern zur Zusendung von Rezensionsmanuskripten auf. Redaktionsschluss für Heft 15 (2001) ist der 15. März 2001.

Es grüßt

die Redaktion

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14.05.2008
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